Technik · Sensoren

Der Sensor, der Ihre Sperre sprechen lässt

Eine kleine, verschlossene Box an der Sperre – mehr braucht es nicht. Sie merkt, ob die Sperre steht, ob sie geöffnet wurde, ob sie bewegt oder angefahren wird, und meldet das per Funk an Ihr Lagebild. Ohne Kabel, ohne Steckdose, ohne Baustelle.

Kompakter schwarzer IoT-Sensor im SafetyAssist-Branding

Was der Sensor erkennt

Neigung

Ein Beschleunigungssensor misst die Lage der Sperre über den vollen Winkelbereich mit rund ±2° Genauigkeit. So ist erkennbar, ob eine Sperre aufrecht in Position steht oder umgelegt wurde.

Öffnen und Schließen

Wird die Sperre für eine Anlieferung aufgeschwenkt, meldet der Sensor die Zustandsänderung sofort – inklusive Zeitstempel. Damit läuft die Öffnungsdauer automatisch mit.

Bewegung und Ortswechsel

Bewegt sich die Sperre, wechselt der Sensor in einen dichteren Meldetakt und übermittelt die neue Position. Fehlt eine Sperre am geplanten Standort, fällt das im Lagebild sofort auf.

Vandalismus

Schock- und Vibrationserfassung erkennt Anstöße und Manipulationsversuche und löst eine Meldung aus – auch nachts, wenn niemand vor Ort ist.

Technische Eckdaten

Die Werte sind typische Planungsgrößen. Die genaue Ausführung wählen wir passend zu Ihrem Gelände, der Anzahl der Sperren und der gewünschten Meldefrequenz aus.

Gehäusemaßca. 86 × 86 × 25 mm, unter 200 g
SchutzartIP67, robuste Variante bis IP69k (Staub, Strahlwasser, Hochdruck)
SchlagfestigkeitIK07 – ausgelegt für den rauen Außeneinsatz
Temperaturbereich−25 °C bis +75 °C im Betrieb
Materialglasfaserverstärkter Kunststoff, UV- und witterungsbeständig
Stromversorgungwechselbare AA-Lithiumzellen, 3–5 Jahre Laufzeit
FunkLoRaWAN (868 MHz) oder NB-IoT / LTE-M (Band 8 und 20)
OrtungGPS-Scan zur Positionsbestimmung
Genauigkeit Ortungca. 10–100 m
MontageMagnet, Schraube, Klebepad oder Spannband – ohne Eingriff in die Sperre
Inbetriebnahmekontaktlos per NFC oder Magnet, kein Werkzeug nötig
Signalgeberintegrierter akustischer Signalgeber

Zwei Funkwege: LoRaWAN oder NB-IoT

LoRaWAN mit eigenem Gateway

Der Standardweg bei vielen Sperren auf einer zusammenhängenden Fläche. Ein Gateway spannt vor Ort ein eigenes, verschlüsseltes Funknetz auf und deckt je nach Bebauung 1–10 km ab. Keine Mobilfunkverträge, keine laufenden SIM-Kosten je Sensor.

NB-IoT ganz ohne Gateway

Bei wenigen Sperren oder sehr weiträumigen, verteilten Geländen funken die Sensoren direkt über das Mobilfunknetz – ganz ohne zusätzliches Gateway. Die SIM steckt fest im Sensor, Sie stellen die Einheit einfach auf.

Welcher Weg günstiger ist, hängt schlicht an der Zahl der Sperren und der Fläche: Ab einer gewissen Menge lohnt das eigene Gateway, darunter ist NB-IoT der schnellere Einstieg. Beide Varianten liefern dasselbe Lagebild und dasselbe Protokoll.

Sicherheit und Datenverarbeitung

Die Übertragung ist durchgängig verschlüsselt. Verarbeitet werden Statusmeldungen der Sperre, Zeitstempel und die Zuordnung zur bedienenden Rolle – keine Bilddaten, keine Besuchererfassung. Die Auswertung läuft in der Makrolog Cloud in deutschen Rechenzentren.